Trainieren trotz Krankheit - Education for Health-Akademie

Direkt zum Seiteninhalt

Trainieren trotz Krankheit

Ist es sinnvoll zu trainieren, wenn man krank ist?
 
Grundsätzlich gilt, solltet Ihr euch schlapp fühlen oder Fieber haben (hierzu zählt auch schon eine Temperaturerhöhung), dann lieber Pause machen, Ausruhen und dem Körper Zeit zum Regenerieren geben.
Ist es jedoch nur ein harmloser Schnupfen (Husten Fieber, Halsschmerzen…), kann durchaus moderat weiter trainiert werden. Sobald Ihr jedoch das Gefühl haben, es ist anstrengender als sonst und ihr seid nicht richtig fit, dann lieber Pause machen.
Der Grund für die Pause ist folgender: bei einer Infektion mit Viren oder Bakterien, muss das Immunsystem enorm arbeiten, um die Krankheitserreger abzuwehren (hierbei hilft sich der Körper auch mit Fieber). Solltet Ihr jetzt krank trainieren, kann der Körper nicht alle Ressourcen für das Immunsystem bereithalten, da er sich vom Training erholen muss. Dadurch können nicht alle Krankheitserreger abgewehrt werden. Diese haben jetzt die Chance sich im Körper auszubreiten. Hierbei kann eine Entzündungs- und Immunreaktion weiter schwelen. Infolgedessen kann sowohl die Erkrankung erneut und schwerer ausbrechen (Lunge, Bronchien, Gelenke…) oder es kann zu einer Herzmuskelentzündung führen, die deutlich gefährlicher sein kann, als die ursprüngliche Erkrankung.
Wie lang sollte die Pause sein?

Warst Du nur leicht erkältet, kannst Du wieder trainieren, sobald die Symptome abgeklungen sind.
Hattest Du jedoch Fieber (wie bei einer starken Erkältung oder einer Grippe…) dann solltest du eher noch eine Woche nach der Erkrankung pausieren, um dem Körper die entsprechende Erholungsphase zu geben.

Kann ich mit Kopfschmerzen trainieren?

Hier muss man ganz klar sagen. Es kommt darauf an.
Hast Du Kopfschmerzen, aufgrund einer Viruserkrankung, dann Pause machen und erholen.
Ist es ein Spannungskopfschmerz, weil Du zum Beispiel zu lang am Schreibtisch sitzt, dann hilft Dir das Training die Muskulatur zu lockern. Außerdem können zu schwache oder verspannte Muskeln gestärkt und verkürzte Muskel gelockert werden. Dadurch können muskuläre Dysbalancen reduziert werden. Das wiederum verändert die Körperhaltung und reduziert Spannungskopfschmerzen.

Hast Du Migränekopfschmerzen, kannst du trainieren, sobald Du dich fit genug fühlst. Hierbei solltest du vermehrt ein Ausdauertraining durchführen, da dies nachweislich den Migränekopfschmerz reduzieren kann.

Bist Du unsicher, dann empfehlen wir als Education for Health - Akademie, lieber einmal zu oft den Arzt fragen, als zu früh nach einer Erkrankung wieder ins Training einzusteigen.
Richard- Strauss-Str. 36
81677 München
089 5784 5564
Education for Health - Akademie
Oliver Tiska
info@efh-akademie.de
Zurück zum Seiteninhalt